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Die Spielsaison 2010 erforderte eine aufwändige Neuinszenierung. Durch das Bühnenbild von Manfred Waba gelang es, den im Jahr 2000 begonnenen Bogen fertigzuspannen. Der Regisseur Rainer Holzbauer konnte durch Licht, Szene und Musik das Passionsspiel nach Jahren der Erneuerung wieder in ein homogenes Gefüge gießen. Erstmals wurden Standszenen und ein dynamischer Szenenumbau in das Spiel eingefügt. Rund 13000 Besucher konnten in dieser Spielsaison begrüßt werden. Herausragend in dieser Spielsaison war ein Gastauftritt der Passionsspiele in Wien Liesing. Für Rainer Holzbauer war dies die letzte Passionsspielsaison als Regisseur.
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Die Spielsaison 2005 konnte mit knapp 20 000 Besuchern als sehr erfolgreich in die Chronik eingehen.Über 450 Mitwirkende haben wieder viel Zeit und Engagement in das Kirchschlager Passionsspiel gesteckt.Erstmals waren Pfarrer Mag. Otto Piplics und der Obmann des Passionsspielausschusses Mag. Emmerich Voith für die Ausrichtung der Spiele verantwortlich. Das Passionsspielhaus wurde in einer einjährigen Bauzeit völlig erneuert und modernisiert, sowohl im Bereich der Bühnentechnik und Lichtregie, als auch im Sicherheits- und Energienutzungsbereich. Erstmals wurde versucht mit Projektionsbildern ein stimmungs-volles und abwechslungsreiches Bühnenbild zu gestalten. Wichtige Änderungen und Akzentsetzungen von Seiten der Regie her haben dem Spiel eine besondere Note gegeben. So soll das Spiel modern erscheinen, andererseits soll jedoch das zentrale Thema, die Verkündigung der Heilsbotschaft immer klar sichtbar bleiben.
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Für die Spielsaison 2000 erfolgt eine Neuinszenierung. So wird eine völlig neue Musik geschaffen. Josef Dirnbeck, Theologe und Schriftsteller, schreibt die Liedtexte. Der Komponist Herbert Pichler, Chorleiter in Kirchschlag/BW, schafft die Melodien für den Chor, neu dabei ist auch der Einsatz einer instrumentalen Begleitung. Der neue Regisseur, Rainer Holzbauer, überarbeitet den bisherigen Text und die Inszenierung. Manches wird völlig neu konzipiert, gestrafft oder auch erweitert. Der 400.000 Besucher wird in diesem Jahr bei den Passionsspielen gezählt. Pfarrer Plank wird der päpstliche Titel „Monsignore" verliehen.
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Das Passionsspiel zählt bereits 400 Mitwirkende bei der Spielerangelobung am 20. November 1994. Obmann Anton Aulabauer lässt nichts unversucht, um im Rundfunk und der Presse die Passionsspiele zu bewerben. Zur Abschlussvorstellung am 15. Oktober erteilt der neue Erzbischof von Wien, Dr. Christoph Schönborn den bischöflichen Segen. Als Neuheit singen alle Mitwirkenden gemeinsam auf der Bühne „Großer Gott wir loben dich".
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Der nahe „Eiserne Vorhang" ist endlich gefallen. Durch Werbematerial in ungarischer Sprache aufmerksam gemacht, kommen zahlreiche Besucher aus Ungarn zu den Passionsspielen. Bei der Premiere am 20. Mai begrüßt Pfarrer Plank die ungarischen Gäste in deren Landessprache und erntet stürmischen Applaus. Unter den Ehrengästen sind Landes-hauptmann Ludwig und Weihbischof DDr. Helmut Krätzl.
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In dieser Spielsaison werden alle Sprechrollen erstmals doppelt besetzt. Pfarrer Plank muss in diesem Jahr die Spiele alleine und ohne Unterstützung durch einen Kaplan leiten. Als besonderer Ehrengast kann der Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger begrüßt werden, der vom Spiel begeistert ist.
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Zum ersten Mal wird ein ausführliches Programmheft aufgelegt, das reißenden Absatz findet. Der Gründer der Passionsspiele nach dem Krieg, Prälat Lothar Kodeischka, feiert während der Spielsaison sein 50-jähriges Priesterjubiläum. Plötzlich und unvermutet stirbt der ehemalige Christusdarsteller Josef Freiler im 60. Lebensjahr. Von 1950 bis 1968 begeisterte Freiler das Publikum. Die Begräbnisfeierlichkeiten füllen das Passionsspielhaus mit mehr als 1200 Trauergästen.
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Für das Passionsspiel im Heiligen Jahr 1975 gestaltet Dr. Kurt Knotzinger eine einheitliche Passionsmusik. Die Grundlage bilden bodenständige Brauchtumslieder im Wechselgebiet und in der Buckligen Welt. Die österreichische Dichterin Erika Mitterer verfasst einen neuen Prolog, der bis heute Verwendung findet. Erstmals übernimmt Pfarrer Heinrich Plank die Leitung der Passionsspiele. Aufgrund des großen Besucheransturms muss die Spielsaison um 2 Wochen verlängert werden.
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Im vierzigsten Jahr der Passionsspiele entwirft Professor Kaulfersch das Plakat. Dies ist insofern eine Besonderheit, als er auch bereits 1932 das erste Plakat gestaltet hat. Die Passionsspiele erfreuen sich eines ernormen Ansturms. Zur Schlussveranstaltung kommen Kardinal Dr. Franz König und Landeshauptmann Andreas Maurer.
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Die Inszenierung wird geändert: so treten keine Engel mehr auf und zur Auferstehung erklingt Händels „Halleluja". Unter den Ehrengästen finden sich erneut der Bundeskanzler Dr. Josef Klaus und auch Landeshauptmann Andreas Maurer sowie der Spielleiter der St. Margarethener Passion, Emmerich Unger. Alle 25 Aufführungen sind ausverkauft.
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In diesem Jahr schaffen die Passionsspiele den finanziellen Durchbruch und die Schulden des Festspielhausbaus können endlich abbezahlt werden. Kardinal Dr. Franz König, Bun-deskanzler Dr. Josef Klaus und Kanonikus Lothar Kodeischka kommen zur Eröffnung mit einem Hubschrauber. Der 200.000 Besucher kann bei den Kirchschlager Passionsspielen begrüßt werden.
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Pfarrer Franz Merschl übernimmt die Leitung der Passionsspiele. Im 30. Jahr der Passionsspiele werden das Volk und der Chor massiv verstärkt. Die Anzahl der Spieler erhöht sich auf 355. Der Päpstliche Nuntius Opilio Rossi zeichnet verdienstvolle Mitwirkende aus.
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Um die Bauschulden abzahlen zu können, finden 36 Aufführungen statt. Diesmal können 45.000 Besucher gezählt werden. Im Passionsspieljahr 1960 versterben der Autor des Passionsspieles, Prof. Dr. Neumair und der Architekt des Passionsspielhauses Dr. Ing. Schuster.
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Nach nur zwei Jahren Bauzeit wird das neue Festspielhaus rechtzeitig für die Spielsaison 1959 im Beisein von Kardinal König feierlich eröffnet. Das klimatisierte Passionsspielhaus nach Plänen des Architekten Dr. Ing. Schuster fasst 1198 Zuschauer und zeichnet sich durch besonders gute Sicht und Akustik aus. Den Aufführungen in dieser ersten Spielsaison im neuen Passionsspielhaus wohnten 42.000 Besucher bei.
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In der renovierten Passionsspielhalle finden 36 Aufführungen des Passionsspiels statt. Unter den zahlreichen Besuchern sind Bundeskanzler Ing. Julius Raab und der Außenminister Leopold Figl zu finden. Am Tag der Unterzeichnung des Staatsvertrages findet eine Pressekonferenz des Verfassers des Passionsspieltextes, Professor Neumaier, statt.
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Wiederaufnahme der Spieltätigkeit unter Pfarrer und Dechant Lothar Kodeischka. Unter erheblicher Mithilfe des Malermeisters Gall wird die Passionsspielhalle wieder in Stand gesetzt. Die Halle ist bei den Aufführungen jedes Mal vollbesetzt rund 25.000 Besucher werden gezählt. Erstmals spielen erwachsene Darsteller mit.
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Erstmals kommen mehr als 10.000 Besucher zum Kirchschlager Passionsspiel, darunter auch der Wiener Erzbischof Dr. Theodor Innitzer. Die ILLUSTRIERTE KRONEN-ZEITUNG und das NEUE WIENER JOURNAL berichten unter der Schlagzeile „Oberammergau - 2 Stunden von Wien".
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Ab dem 16. Juni wurden insgesamt 18 Aufführungen von den Mitgliedern des Katholischen Burschenvereines und Mädchen der Katholischen Jugend abgehalten. Der Text stammt (wie schon 1932) aus der Feder von Professor Dr. Josef Neumair, die Musik stammt von Vinzenz Goller. Eine Orgel, ein Bläserquartett und ein gemischter Chor umrahmten die Aufführungen.
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In einer wirtschaftlich schwierigen Zeit mit hoher Arbeitslosigkeit besonders unter der Jugend ruft der neue Pfarrer Franz Füssl die Kirchschlager Passionsspiele ins Leben, um den Menschen durch das Spiel vom Leiden und Sterben des Erlösers Sinn und Halt für das Leben zu geben. Mit den Burschen des Katholischen Reichsbundes baut er in vielen freiwilligen Arbeitsstunden eine eigene Spielhalle. Die Proben und noch mehr die Aufführungen geben dem Leben der Gemeinde bald ein neues Gepräge.
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